Die Vereinschronik

 1906 

An einem milden Winterabend, den 11.Januar 1903 versammelten sich 38 Männer im „Gasthaus Kadel“. Inspiriert von den Vereinsgründungen in der näheren und auch weiteren Umgebung, beschloss man die Gründung eines eigenen Ellenbacher Gesangvereins. Einer der engagiertesten Mitgründer, der damalige Lehrer Bauer, übernahm den Posten des Dirigenten. Von ihm stammte auch der Vorschlag, den Chor „Männerchor“ zu benennen. Geprobt wurde im Klassenzimmer der Schule.

 

Adam Seyfert wurde bei der ersten Vorstandswahl zum Präsidenten gewählt und unter seiner Leitung, sowie der musikalischen Leitung des Lehrer Bauer, festigte sich der Chor zu einer festen Einheit.

 

1911

Bereits fünf Jahre nach der Gründung im Sommer 1911 wurde in einem großen Festakt die eigene Vereinsfahne von dem damaligen Pfarrer Wahl geweiht. Der Fahnenträger war Adam Bitsch und die Festdame war Elisabeth Bitsch, die spätere Vereinswirtin.

 

In der darauf folgenden Zeit wurde Lehrer Bauer versetzt und Adam Seyfert übernahm als Dirigent die musikalische Leitung. Die Präsidentschaft übernahm Georg Brehm. Er wurde von Peter Vetter abgelöst, der den Vorsitz bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges Inne hatte.

 

1914

Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges und der damit verbundenen Einberufung zum Militärdienst, musste auch der aktive Chor pausieren, denn fast alle männlichen Bürger Ellenbachs mussten ihren Dienst an der Front versehen. Am Ende des Krieges, trauerte der Verein um sechs gefallene bzw. vermisste Chormitglieder.

 

Die politische Situation nach Kriegsende, blieb auch für die Wiederaufnahme eines geregelten Chorgesangs, nicht ohne Folgen. Nach einem gescheiterten Versuch im Herbst 1921, wurden die Gesangsproben und damit verbunden ein geordnetes Vereinsleben erst 1925 wieder aufgenommen.

 

In den wahrlich politisch und gesellschaftlich schwierigen Zeiten, leiteten die Präsidenten Peter Vetter, Peter Bitsch III und Adam Steinmann den Verein.

 

Auch in der musikalischen Leitung gab es in dieser Zeit einige Wechsel. So gab Adam Seyfert den Posten als Dirigent an den damaligen Lehrer Hartmann ab, der dieses Amt bis zu seiner Pensionierung ausübte. In der Nachfolgerschaft wurden dann die Schlierbacher Musiker Wendel und Müller sowie der Lehrer Sattler verpflichtet. 1930 übernahm dann Lehrer Speckhardt die Dirigentschaft.

 

1931

Es herrschte eine Weltwirtschaftskrise, von der auch Deutschland betroffen war. Die politische Lage in Deutschland war allgemein instabil. Aber diesen Begleitumständen trotzend, fasste man den Beschluss, das 25.-jährige Vereinsjubiläum zu feiern. Das Fest fand, wie es zu dieser Zeit Tradition war, im Freien auf einer Festwiese statt. Der Festredner war der Mitbegründer Lehrer Bauer und die Festdame Barbara Bechtel. Zum Tanz und zur Unterhaltung spielte die Musikkapelle „Silber-Horneff“ aus Ober- Laudenbach auf.

Es sollte für lange Zeit das letzte große Vereinsfest sein. Geprägt durch die politische Ausrichtung in Deutschland, begann 1933 auch eine Einflussnahme auf die Gesangvereine. Der Begriff „Gleichschaltung“ der Gesangvereine machte die Runde.

 

Auszug einer Veröffentlichung des „Volksgenossen“ vom 13 Juli 1933:

Zur Gleichschaltung der Gesangvereine und deren Eintritt in den hessischen Sängerbund wird von dem Gauvorsitzenden folgendes geschrieben: Die Gleichschaltung ist eine Innere Angelegenheit der Vereine, in die sich zunächst niemand einzumischen hat. Sie wird nach den Richtlinien des HSB (Sängerwarte Nr.6) vollzogen. Etwaige Auflösungen und Zusammenlegungen von Vereinen sind einzig und alleine Sache der Bundesleitung bzw. der von ihr beauftragten Gauvorsitzenden. Alle Versuche, die Gauvorstände zu umgehen sind zwecklos. Wenn eine gültige Vereinigung nicht zustande kommt, kann der Gauvorsitzende in Gemeinschaft mit dem Provinzialvorsitzenden andere Schritte unternehmen. Zur Klärung aller anscheinend bestehenden Missverständnisse ist eine Versammlung der Gauvereine- und in unserem Gaugebiet bestehenden Vereine anberaumt. Die Tagung findet am Sonntag, dem 23 Juli in Mörlenbach bei Fischer am Bahnhof statt. Erscheinen der Vorsitzenden ist Pflicht. Soweit die Gleichschaltung bekannt wird, kann die Bestätigung der Gewählten dort überreicht werden.

 

Die, von oben auferlegten Maßnahmen, hinterließen auch im Ellenbacher Gesangverein ihre Narben. 1933 fand laut Protokoll keine Generalversammlung statt und ein Jahr später waren bedeutend weniger Mitglieder im Verein eingetragen.

 

1939

Wie bei dem Ausbruch des ersten Weltkrieges, so mussten auch mit Beginn des zweiten Weltkrieges die Vereinsaktivitäten ruhen. Wieder wurden viele zur Wehrmacht eingezogen und wieder kamen etliche Mitbürger während des sechs Jahre anhaltenden Krieges ums Leben. Der Gesangverein verlor sieben seiner Mitglieder.

In der Zeit während der amerikanischen Besatzungsregierung war zu Beginn durch generelle Verbote eine Ausübung der Vereinstätigkeit nicht möglich. Erst mit der Lockerung der Einschränkungen gelang es dem über die Kriegsjahre hinweg amtierenden Vorstand, einen Nachweis zu erbringen, dass der Verein keine politischen sondern rein kulturelle Ziele verfolgt. So war es dann 1948 endlich soweit und unter dem Dirigenten Lehrer Sauer aus Fürth konnte die erste Singstunde erfolgen.

Bei der Generalversammlung 1949 wurde Johann Vetter zum ersten Vorsitzenden gewählt. Mit dem allgemeinen Aufschwung in Deutschland, festigte sich auch wieder die Struktur des Gesangvereins und man nutzte die Möglichkeit, Einladungen zu Sängerfesten anzunehmen und durch den Kontakt zu anderen Vereinen, Freundschaften auszubauen und zu festigen.

1950 übernahm Hans-Peter Keil die musikalische Leitung als Dirigent.

 

1955

Die Ellenbacher Frauen wollten sich der damals zunehmenden Freude am Gesang nicht verschließen und fanden 1955 durch private Initiativen zu einer zwanglosen Gesangsgruppe zusammen.

Es dauerte nicht lange und unter der musikalischen Leitung von Jakob Seyfert und später dann Lehrer Rosenstock, etablierten sich die Damen sehr schnell.

Die federführende Kätchen Rühl übernahm den Vorsitz des Vereins, der im Laufe der Zeit neue Akzente im kulturellen Leben Ellenbachs setzte. Unbelastet mit Freude am Singen traf man sich zu internen lustigen Zusammenkünften oder gestaltete eigene „Bunte Abende“. Hervorzuheben waren aber die gesellschaftlichen Aktivitäten, in denen z.B. wie selbstverständlich Altennachmittage mit Bewirtung und einem unterhaltsamen Programm organisiert wurde.

 

1956

Das 50-jährige Jubiläum war für den Gesangverein das erste große bedeutende Ereignis in der Nachkriegsgeschichte. Ganz Ellenbach war motiviert und mit der Hilfe aller Bürger wurden die Festlichkeiten zu einem großen Ereignis. In dem man alte Lieder aus der Gründerzeit des Vereins zum Vortrag brachte, bekam das Fest eine besondere Ausstrahlung.

 

Die folgenden Jahre waren für den Gesangverein eine sorgenvolle Durststrecke. Der Mangel an Disziplin, schlechter Singstundenbesuch und die Nachwuchssorgen stellten die Mitglieder auf eine harte Probe. In dieser Zeit übernahm Georg Rauch 1964 das schwierige Amt des Vorsitzenden. Unter seiner Führung und mit Unterstützung des Dirigenten Hans-Peter Keil, konnte ein jähes Ende verhindert werden. Aber der Trend der Gesellschaft, eine Gesellschaft die andere Maßstäbe setzte, brachte 1970 das Vereinsleben auf den Tiefstand. Der Ausweg wurde von Georg Rauch darin gesehen, eine Fusion mit dem Frauenchor zu erwirken.

 

1971

In Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen konnte eine Einigung über den Zusammenschluss zum „Gemischten Chor“ gefunden werden. Georg Rauch blieb bzw. wurde erster Vorsitzender und Hans-Peter Keil in seiner Funktion als Dirigent führte den erfolgreichen Chor innerhalb von zwei Jahren zum Bundesleistungssingen.

Der Gemischte Chor ist seit seiner Fusion durch sein Engagement im kulturellen Leben Ellebachs eine feste, nicht mehr wegzudenkende Säule.

Es wurden über die Jahre bestehende Freundschaften zu Gesangvereinen gepflegt und vertieft bzw. neue Kontakte hergestellt. Man besuchte sich gegenseitig und mit der Zeit etablierte sich in Ellenbach der einmal im Jahr stattfindende Liederabend.

 

1975

Der Chor zeichnete sich in den Jahren durch seine innere Beständigkeit aus, sowohl bei den aktiven Sängern, als auch bei den verantwortlichen Führungskräften. So konnte man in einer Feierstunde das 25-jährige Dirigentenjubiläum von Hans-Peter Keil feiern.

 

1981

Ellenbach hat ein weiteres Jubiläum. Unter Anteilnahme und mit Unterstützung der Ellenbacher Gemeinschaft feierte man das 75-jährige Bestehen des Gesangvereins innerhalb eines großen Festkommerses in einem Festzelt auf dem Bolzplatz.

Die bereits erwähnte Kontinuität innerhalb des Chores, hatte über die Jahre Bestand und schweißte die Vereinsmitglieder zusammen. Durch die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in Ellenbach, begleiteten die Sängerinnen und Sänger das ein oder andere Fest. Regelmäßige Auftritte waren dabei die Teilnahme Ehrenmal anlässlich des Volkstrauertags und bis heute die Unterhaltung der älteren Mitbürger am Seniorennachmittag in der Adventszeit.

Die Besuche befreundeter Vereine sowie die Teilnahme an Wertungssingen, bildeten durchaus keine Ausnahme. So veranstalten bis heute die Mitglieder des Vereins in Ellenbach einen alljährlichen Liederabend, an dem sich Chöre aus der Region beteiligen.

Das interne Vereinsleben war ebenso abwechslungsreich wie die gemeinsamen Veranstaltungen und Gesangsauftritte. Über mehrere Jahrzehnte organisierte der Verein für seine Chormitglieder und deren Ehepartner Ausflüge oder auch Wochenendreisen, die begeistert angenommen wurden.

 

1989

Georg Rauch wurde zu 25. Mal im Amt des ersten Vorsitzenden bestätigt.

Aber auch sonst änderte sich im Verein nicht viel. Wie bereits in den 60er Jahren ging das Interesse am Chorgesang zurück und trotz aller Bemühungen hatte der Chor in den folgenden Jahren zunehmende Nachwuchssorgen.

 

1999

Nach bemerkenswerten 35 Jahren erfolgreicher Arbeit für den Gesangverein, gab Georg Rauch den Vorsitz an Valentin Vetter ab. Dessen erste Aufgabe bestand darin, den hoch verdienten Vorgänger zum Ehrenpräsidenten zu ernennen.

 

2000

In einem festlichen Rahmen konnte das 50-jährige Dirigentenjubiläum von Hans-Peter Keil begangen werden. Der verdiente Dirigent wurde für seine Verdienste um den Chorgesang und gleichzeitig für seine unermüdliche, aufopfernde Arbeit im „Gemischten Chor Ellenbach“ gewürdigt.

 

2003

Neuer Schwung kam in den Verein mit der Gründung der „Swinging Cords“. Im März trafen sich ca. 23 im Chorgesang unerfahrene aber motivierte Menschen, die innerhalb des Ellenbacher Gesangvereins, unter der musikalischen Leitung des Dirigenten Oliver Fath, gemeinsam singen wollten. Der Name des Chores deutete schon darauf hin, dass unter anderem auch internationale Lieder gesungen werden.

 

2004

Der gemischte Chor Ellenbach hatte große Probleme zu bewältigen. Mit einem unkompletten Vorstand- ohne Schriftführer und mit kommissarischem Rechner- ließen sich viele Vorhaben nicht in die Tat umsetzen. Dennoch wurden Festlichkeiten besucht und auch ausgerichtet.

 

Doch gab es auch erfreulichere Momente, denn bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier der örtlichen Vereine konnte der junge Chor „Swinging Cords“ gemäß seinem Namen, vibrierende Stimmbänder, zum ersten Mal öffentlich die Zuhörer erfreuen.

 

2005

Im Rahmen einer Vereinsfeier konnten vom Hessischen Sängerbund Else Meister zum 40-jährigen und Roswitha Koscielny zum 25-jährigen aktiven Chorgesang geehrt werden.

 

Sieben Chormitglieder des Gemischten Chors, Katharina Schäfer, Anna Müller, Elisabeth Bauer, Inge Treusch, Anna Vetter, Maria Schneider und Georg Seyfert, bekamen eine Auszeichnung für ihre

50-jährige Mitgliedschaft im aktiven Chorgesang.

 

Ebenso positiv war, dass der Vorstand wieder komplett wurde. Valentin Vetter wurde als 1. Vorsitzender bestätigt und Roswitha Geigenmüller übernahm das Amt der Stellvertreterin.

Die wichtigsten Aufgaben lagen schwerpunktmäßig in der Vorbereitung auf das 100-jährige Jubiläum im kommenden Jahr.

 

2006

100 Jahre Chorgesang Ellenbach.

 

An 5 Tagen im Juli- aufgeteilt auf zwei Wochenenden feierte der Festchor, bestehend aus dem „Gemischten Chor Ellenbach“ und den „Swinging Cords“ seinen 100. Geburtstag. In der TSV Halle wurde neben einem Festkommers, einem Festgottesdienst, zwei Freundschaftssingen sowie einem Bunten Abend ein festliches Rahmenprogramm geboten. Durch die zahlreichen Mitwirkenden werden diese Tage wohl unvergessen bleiben.

 

Der Festkommers bot einen würdigen Rahmen für eine besondere Ehrung. Dem Gemischten Chor wurde die „Silberne Ehrenplakette für die Pflege des Vereinswesens und des deutschen Liedgutes“ der hessischen Landesregierung verliehen.

 

Feierlich wurde Dirigent Hans-Peter Keil verabschiedet.

Er prägte mehr als die Hälfte der hundertjährigen Vereinsgeschichte- nämlich 56 Jahre führte er den Taktstock beim Gemischten Chor Ellenbach.

 

Erstmals gemeinsame Weihnachtsfeier aller Ellenbacher Ortsvereine in der TSV-Halle.

 

2007

Der Gemischte Chor wurde altersbedingt aufgelöst.

 

 Die bisherige zweite und seit dem Jubiläum im vergangenen Jahr auch einzige aktive Abteilung „Swinging Cords“ sollte künftig dem Verein auch seinen Namen geben. So wünschte es der Vorstand, der die Jahreshauptversammlung dazu nutzte, sich die weiteren rechtlichen Schritte hin zu einer Umfirmierung des Vereins von den Mitgliedern „absegnen“ zu lassen. Dieser Schritt war nötig, da es zum Einen im offiziellen Schriftverkehr immer wieder zu Missverständnissen kam und die Sänger/innen oft sowohl als Gemischter Chor, als auch als Swinging Cords bezeichnet und zu Sängerfesten eingeladen wurden. Zum Anderen war die ehemalige zweite Gesangsabteilung „Swinging Cords“ nach der Altersbedingten Auflösung des Gemischten Chors die einzige aktive des Vereins.

Die Mitglieder stimmten dem Vorhaben unter der Bedingung zu, im Vereinsnamen und dem Vereinslogo unbedingt das Gründungsjahr 1906 des Vereins beizubehalten.

 

Ebenso wurde einer Modernisierung der Satzung beigestimmt.

 

Bei einem Probenwochenende in Bad Soden- Salmünster wurde intensiv für das 1. Wertungssingen der „Swinging Cords“ in Weiher geprobt. Mit der Bewertung 1x sehr gut und 1x gut konnte der Chor mit seiner Leistung sehr zufrieden sein.

 

Auch dieses Jahr besuchte der Chor Jubiläen und Freundschaftssingen anderer Chöre und gaben Ständchen bei Goldenen oder diamantenen Hochzeiten, runden Geburtstagen, dem Seniorennachmittag und am Grab verstorbener Mitglieder.

 

Der absolute musikalische Höhepunkt war jedoch die Odenwald-Chorreise nach Rom. Die Auftritte im Petersdom und im Pantheon wurden mit viel Beifall und Lob anerkannt. Insgesamt 82 Sängerinnen und Sänger aus Ellenbach, Fahrenbach, Fürth, Gras-Ellenbach, Krumbach, Linnenbach, Rimbach, Schlierbach, Siedelsbrunn, Trösel und Weinheim die sich eigens für diese Romfahrt, unter der Leitung von Dirigent Oliver Fath, gebildet hatten, erlebten einen erinnerungswürdigen Ausflug.

 

Mit neuen Ideen und neuer Chorliteratur feierte „Swingend in den Herbst“ im September eine gelungene Premiere in der fast vollbesetzten Ellenbacher TSV-Halle und verpasste dem klassischen Liederabend eine abwechslungsreiche Verjüngungskur.

 

Höhepunkte war die Beteiligung am Kerweumzug unter dem Motto „Mer singe aa in Rom“ -  das Grillfest am 1.Mai an der Scheune, „Swingend in den Herbst“ in der TSV-Halle sowie der Nikolausbasar im Dezember.

 

 

2009

Eine Wende bei der Jahreshauptversammlung. Nach 10 Jahren Vorstandsarbeit als erster Vorsitzender hat Valentin Vetter nach eigenen Worten „einen kleinen Schritt zurück, seine bisherige Vertreterin, Roswitha Geigenmüller, einen Schritt nach vorne getan“

 

Die Aktivitäten der vergangenen Jahre wurde aufrecht erhalten.

 

Für das erste eigene Konzert fand auch in diesem Jahr wieder ein Probewochenende in Bad Soden- Salmünster statt.

 

Das erste eigene Konzert.

Mit der spanischen Volksmesse „Misa Criolla“ startete der Chor sein bisher größtes Projekt. Gemeinsam mit Instrumentalisten wurde die Messe am 19. September und am 20. September in der evangelischen  Kirche in Wald-Michelbach aufgeführt.

Die „Misa Criolla“ ist eine Kreolische Messe des argentinischen Komponisten Ariel Ramírez die er 1963/64 verfasste. Sie ist eine auf lateinamerikanischen Rhythmen und Traditionen basierende Messe für einen gemischten Chor und Solisten mit Percussion, Gitarre und Klavier oder Cembalo. Die „Misa“ ist in Lateinamerika als eines der populärsten Werke christlicher Musik sehr beliebt.

Die Solisten, und darauf war man stolz, stammten aus den eigenen Reihen.

Mit Bernhard Schneider, Volker Gruch, Christoph Wolfrum, Hartmut Rippel und Beate Kruse-Jahreis konnte der Chor sehr gute und im Weschnitztal bekannte Instrumentalisten für sich gewinnen.

 

Beim Kerweumzug erinnerte man, in argentinischer Tracht, an das Konzert „Misa Criolla“

 

2010

Der Terminkalender war auch in diesem Jahr gut gefüllt.

 

Nach den zwei gefeierten Aufführungen im letzten Jahr in Wald- Michelbach präsentierte der Chor erneut die „Misa Criolla“ am 06.03. in der evangelischen Kirche in Rimbach und am 07.03. in der evangelischen Kirche in Winterkasten. Nach dem ersten Teil erfolgte eine kleine Pause und im zweiten Teil des Programms wurde ein Ausschnitt aus dem Repertoire dargeboten. Stücke von Pop bis Rock über Filmmusik bis hin zu Gospels waren u.a. auch von Solisten, einem Gesangsquartett und einem gemischten Doppelquartett zu hören.

Auch diese beiden Vorführungen wurden mit viel Lob und stehenden Ovationen anerkannt.

 

Benefiz fürs Hospiz- so lautete die Überschrift einer Presseanzeige. Am 20.03. gestaltete der Chor das Programm  der Vorstellung „Songs in Birkenau“. Zum 8.Mal fand die beliebte Veranstaltung zu Gunsten der Arbeit des Hospizkreises Birkenau statt. Die ebenfalls aus Ellenbach stammende Gesangskooperative „Rhythm Pit & Friends“ landete einen großen Erfolg in Sachen Stimme und Stimmung. Mit lang anhaltendem Applaus dankt das Publikum beiden Gruppen für den gelungenen Abend.

 

In diesem Jahr waren die „Swinging Cords“ dafür zuständig, den Ellenbacher Wagen für den Fürther Johannismarkt zu gestalten. Der Kindergarten hatte sich „Lauras Stern“ gewünscht und so wurde eifrig am Wagen gebaut um ihn für den Umzug „herauszuputzen“. Besonders die Kleinen erkannten das Thema des Wagens sofort und waren hellauf begeistert.

Auch den Auftritt auf der Johannismarkt-Bühne, am vorhergehenden Samstag, den 26.06., konnte der Chor mit voller Freude am Singen meistern.

 

Der Ellenbacher Kerweumzug wurde diese Jahr auch wieder mit einer Zugnummer bereichert und das Probenwochenende fand ebenfalls wieder statt.

 

Passend zur Vorweihnachtszeit trat der Chor gleich zwei Mal im Rhein-Neckar-Zentrum in Viernheim auf. Mit 16 Liedern im Gepäck konnten von der Aktionsbühne aus die Zuhörer unterhalten werden, die das Angebot bis zum letzten verklungenen Ton rege annahmen. Im Anschluss wurde dann doch der/die eine oder andere Sänger/in noch angesprochen. So erzählte ein Zuhörer der in Richtung Aktionsbühne unterwegs war- Zitat: “Ich dachte mir - Oh, dieses Jahr läuft im RNZ aber eine schöne Weihnachts-CD“.

 

Die aus den Vorjahren bekannten Festlichkeiten wurden gefeiert und das Jahr schloss mit der Weihnachtsfeier ab.

 

2012

Das absolute Highlight in diesem Jahr war in Mannheim die Teilnahme an dem Pop-Oratorium "Die 10 Gebote" Komponiert von Dieter Falk, getextet von Michael Kunze. 2800 Sängerinnen/Sänger bildeten den größten Musicalchor Deutschlands. Die Auszeichnung hierzu findet sich, zwischen Andrea Berg und anderen großen Darstellern, in den Katakomben der SAP-Arena in Mannheim.

Die Mitwirkung war ein atemberaubendes Gefühl...

 

Im Dezember veranstalteten wir zum ersten Mal ein Adventskonzert, wodurch den Kartenvorverkauf schnell klar war, dass am nachfolgenden Sonntag eine Zusatzvorstellung stattfinden musste. Aus überwiegend bekannten Liedern aus Gospel, Rock-Pop, Klassik bis hin zu den altbewährten Weihnachtsliedern konnten zwei gelungene, ausverkaufte Abende dargebotern werden.

 

2013

Wir feiern unser zehnjähriges Chor- und Dirigentenjubiläum. Mit vielen Gästen und befreundeten Chören, liesen wir es mal wieder krachen. Dieser Abend bleibt uns sicherlich sehr lange in Erinnerung..

Der prall gefüllte Saal in unserem Vereinsheim versprach schon zu Anfang einen stimmungsvollen Abend. Zwischen unseren Darbietungen sangen unsere befreundeten Chöre aus dem näheren Umkreis. Im Laufe des Programms folgte eine rührende Dankesrede an den Chorleiter und schloss mit den Worten "Du hast uns zu dem gemacht, was wir heute sind- und das verdanken wir dir.  Mehr Worte bedarf es nicht." Als Überraschung wurde, dirigiert von unserer Vize-Dirigentin Miriam Gehrisch, ein selbstgedichtetes Lied dargeboten, was nicht nur den Dirigenten zum Lachen brachte. Als schöne Geste revancierte sich kurzerhand der Chorleiter mit einer sehr gefühlvollen Interpretation von Michael W. Smiths "Agnus Dei" 

Anmerkung: Wir haben im nachhinein so sehr um das Lied als Chorsatz "gebettelt"! Unser Wunsch wurde von Oli erfüllt, denn da es dafür keinen Chorsatz gibt, hat er uns einen geschrieben. Somit besitzen wir einen wirklich tollen Schatz in unserem Repertoire. 

 

2014

Musikalische Umrahmung beim 50-jährigem Jubiläum des Obst- und Garenbauvereins, Ellenbach.

 

2015

Odenwald Man. Mitgestaltung beim großen Finale der Aktion im Rahmen des Kulturprojektes Matchbox mit der Künstlergruppe "Showcase Beat Le Mot".

 

2016

.. und wir feiern wieder ☺

110 jähriges Bestehen unseres Chores. Dazu haben wir uns für 2 Konzertabende- unter dem Motto "Musical&Filmhits" - einiges ausgedacht und auf die Beine gestellt. Mit zwei ausverkauften Vorführungen wurden wir für die Arbeit und Mühe belohnt.

 

2017

*Jahreshauptversammlung- wir verabschieden Uschi und Werner Schupp aus dem Vorstand.

Willkommen Giuliana Cammisano und Michaela Mayer.

*Im März wagen wir es und gründen einen Kinder- & Jugendchor unter der Leitung von Giuliana Cammisano.

 

2018

.. begann mit einer "Wahnsinns-Vorstellung" unserers Chorleiters, der die Vision hatte, das Pop-Oratorium "Die 10 Gebote" in Eigenregie auf die Beine zu stellen. Sichtlich "überfahren" folgten einige Vorstandsitzungen über ein Ja oder Nein! Warum so viele Sitzungen? Weil wir- im Gegegensatz zu unserem Chef- es uns nicht zutrauten.. Aber- er hatte wieder Recht! Somit begann die Reise von O bis O, sprich von Ostern 2018 bis Ostern 2019. Ein Mamutprojekt, indem wir unterstützt wurden von Sänger/Innen aus den Chören von Fahrenbach und Schlierbach. Intensives Üben war nun Programm, ob als Gemeinschafts- oder Solistenproben.

Nebenbei war trotzdem noch Zeit um die alljährlichen Feste zu organisieren und natürlich auch zu feiern. Die Mitwirkung bei der Kerwe, das Singen an Buß-und Bettag für unsere verstorbenen Mitglieder sowie die Mitgestaltung der Seniorenweihnachtsfeier waren selbstverständlich. Ein Highlight dabei war, dass wir zum ersten Mal mit den SunshineKids zusammen aufgetreten waren. Ein Erlebnis für beide Gruppen.

 

2019 

Aktuell ist das Motto: Proben, Vorbereiten, Proben, Organisieren, Proben! Viele Stunden wurden bereits in der TSV-Halle auf der Bühne ausgerichtet, um auch das Schauspielerische zu proben.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Swinging Cords Ellenbach

Diese Homepage wurde mit 1&1 IONOS MyWebsite erstellt.